Ist Ihre Luft zu Hause zu trocken?

  • 3 Minuten Lesedauer
  • von IQAir Staff Writers
Lady touching arm with dry skin

Die Menge der Feuchtigkeit in der Luft ändert sich mit der Temperatur. Dies wird als relative Luftfeuchtigkeit bezeichnet. Normalerweise sollte die relative Luftfeuchtigkeit in Ihrem Haus bei etwa 40 % liegen. Die relative Luftfeuchtigkeit wird jedoch durch das HLK-System und das Wetter beeinflusst.

Während der heißesten und kältesten Zeit des Jahres sinkt der Feuchtigkeitsgehalt der Außenluft, was bei empfindlichen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Trockene Luft kann auch die Luftqualität in Innenräumen beeinträchtigen und Sie krank oder unglücklich machen. Wenn die Raumluft zu trocken wird, merken Sie das schnell. Sie fühlen sich durstig, Ihre Nase ist verstopft und Ihre Haut ist ausgetrocknet.

Wodurch wird die Raumluft zu trocken?

Wenn die Außentemperaturen sinken und kalte, trockene Luft durch offene Fenster oder Türen hereinweht, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit drastisch. Je kälter die Luft ist, desto mehr zieht sie sich zusammen und desto weniger Feuchtigkeitspartikel kann sie aufnehmen.

Auch extreme Hitze kann die Feuchtigkeit in der Luft verringern. Durch Wärme dehnt sich die Luft aus und kann normalerweise mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Aber in einem heißen Klima mit wenig Regen, wie z. B. in einer Wüste, verdunstet die Luftfeuchtigkeit schnell.

Ihre Lebensgewohnheiten in Innenräumen können noch mehr Probleme mit trockener Luft verursachen. Wenn Sie eine Zentralheizung oder eine Klimaanlage einschalten, strömt trockene Luft in Ihr Haus. Dadurch wird die Luft in Ihrer Wohnung noch trockener.

Die gesundheitlichen Auswirkungen von trockener Luft

Trockene Luft kann es Bakterien, Viren und Allergenen erleichtern, sich zu verbreiten und in den Körper zu gelangen. Viele von uns verbringen täglich 80 % ihrer Zeit in Innenräumen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wann die Luft um Sie herum zu trocken ist.

Ihr Atmungssystem, zu dem auch die Nasengänge, der Rachen und die Lungen gehören, ist mit einer Flüssigkeit überzogen, die Sie vor Reizstoffen aus der Luft schützt. Das Einatmen trockener Luft kann diese Flüssigkeit verdünnen. Dadurch können Ihre Atemwege leichter anschwellen, gereizt werden oder sich infizieren.

Kalte Luft veranlasst Ihren Körper außerdem, Histamin zu produzieren. Die Kombination aus kalten Temperaturen und trockener Raumluft kann sich dann auf Ihre Gesundheit auswirken:

  • Husten, Keuchen und laufende Nase
  • Trockener oder schmerzender Hals, Nasenbluten und trockene, schuppige Haut
  • Gefühl der Verstopfung, Durst oder Müdigkeit
  • Verstärkte Asthmasymptome, da kalte Luft ein Asthmaauslöser ist

Diese Probleme treten auch bei Allergien, Erkältungen und Grippe auf, so dass trockene Luft nicht immer die Ursache sein muss. Wenn Sie diese Beschwerden jedoch erst bei kühlerem Wetter oder nur in Innenräumen bemerken, kann trockene Raumluft die Ursache sein. Trockene Luft kann die Ausbreitung von Grippe und anderen Viren erleichtern.

Wie kann ich Probleme mit trockener Luft verhindern?

Zu den Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um sich vor trockener Luft zu schützen, gehören

  1. Überwachen Sie Ihre relative Luftfeuchtigkeit (RH) damit Sie genau wissen, wann die Raumluft zu trocken oder zu feucht wird.
  2. Nutzen Sie Ihr HLK-System und einen Luftbefeuchter um die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung bei 40 % zu halten.
  3. Ventilatoren niedrig drehen oder ganz aus, besonders nachts.

Trockene Luft in Innenräumen kann sowohl durch Probleme innerhalb als auch außerhalb Ihres Hauses verursacht werden. Aber Sie können viel tun, um Probleme mit trockener Raumluft, die Ihre Gesundheit beeinträchtigen, zu minimieren.

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