Eine neue Studie zur Luftverschmutzung in der Fachzeitschrift Epidemiology ergab, dass Fahrradfahrer auf dem Weg zur und von der Arbeit weniger von der Luftverschmutzung betroffen sind als Pendler, die mit dem Auto oder Bus fahren.
Die Entzündung der Atemwege war bei den Auto- und Busfahrern stärker ausgeprägt, obwohl die Radfahrer auf ihrem Arbeitsweg einer höheren Partikelverschmutzung ausgesetzt waren.
Die Forscher fanden heraus, dass die Auto- und Buspendler nach ihrer zweistündigen Fahrt weniger Luftvolumen mit höheren Stickoxidwerten ausatmeten als die Radfahrer. Die Studie wurde in den Niederlanden durchgeführt und konzentrierte sich auf die Lungenfunktion, den Atemwegswiderstand und die Entzündung der Atemwege.
Der Zeitschriftenartikel bietet zwar keine Erklärung dafür, warum die Radfahrer besser abschnitten als Auto- und Buspendler, aber Kiera Butler, Redakteurin beim Mother Jones Magazine, hat eine Erklärung dafür gefunden.
"Ich bin versucht, es auf die überlegene Lungenkapazität von Radfahrern zu schieben".sagte sie in ihrem Blog
Die Studie scheint der weit verbreiteten Meinung zu widersprechen, dass Laufen, Radfahren und andere aerobe Aktivitäten im Freien bei hoher Luftverschmutzung keine gute Idee sind.
Das Prevention Magazine schlägt die folgenden Richtlinien vor für diejenigen, die bei schmutziger Luft trainieren wollen:
- Laufen Sie nicht auf oder in der Nähe von Straßen, auf denen viel Lkw- oder Busverkehr herrscht.
- Trainieren Sie am frühen Morgen oder später am Abend.
- Trainieren Sie wenn möglich in geschlossenen Räumen.
- Wenn Sie Atembeschwerden haben, beenden Sie das Training sofort und suchen Sie einen Arzt auf.





