Warum gibt es in Europa eine Hitzewelle?
Seit Ende Mai 2026 wurde Europa von mehreren schwerwiegenden Ereignissen heimgesucht Hitzewellen, wobei starke Hitzekuppeln zunehmend verschiedene Regionen des Kontinents beeinträchtigen (1).
Klimaforscher führen die Intensität und den frühen Zeitpunkt dieser Ereignisse größtenteils auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurück, wobei sich Europa seit den 1980er Jahren doppelt so stark erwärmt hat wie der globale Durchschnitt (2).
Welche Länder sind von der Hitzewelle betroffen?
Während in früheren Hitzewellenphasen im Mai, Juni und Juli weite Teile Europas extreme Hitze erlebten, sind von der aktuellen vierten Hitzewelle vor allem folgende Länder betroffen:
- Westen: Frankreich, Deutschland
- Süden: Griechenland, Italien, Portugal, Spanien
- Zentral: Österreich, Tschechien, Ungarn, Slowakei
- Osten: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Rumänien, Serbien
Wie lange wird die Hitzewelle dauern?
Die Spitzentemperaturen in den betroffenen Regionen erreichen 38 °C (100 °F) und mehr. Nachdem die Hitzewelle zunächst Spanien und Portugal befallen hatte, weitete sie sich auf Frankreich und Deutschland aus, bevor sie sich auf Teile Mittel- und Südeuropas ausbreitete.
In den kommenden Tagen wird die stärkste Hitze in Italien, Österreich, Ungarn, der Slowakei, Kroatien und den Nachbarländern erwartet, wo die Temperaturen voraussichtlich deutlich über dem saisonalen Durchschnitt bleiben werden.
Während in Teilen Westeuropas eine gewisse Entspannung zu erwarten ist, dürften in weiten Teilen des Kontinents bis Anfang August überdurchschnittliche Temperaturen anhalten (3).
Gibt es Warnungen?
Frühere Hitzewellenphasen lösten in mehreren europäischen Ländern weitverbreitete Warnmeldungen in den Farben Rot, Orange und Gelb aus, was die Regierungen dazu veranlasste, umfassende Hitzeaktionspläne auf den Weg zu bringen (4).
In der aktuellen Phase gibt es weiterhin aktive Hitzewarnungen der nationalen Wetterbehörden in den betroffenen Ländern, mit laufenden staatlichen Maßnahmen wie Kühlzentren, angepassten Arbeitsplänen und Schulschließungen.
Die Behörden raten dazu, während der Hauptverkehrszeiten (11–18 Uhr) drinnen zu bleiben, Flüssigkeit zu trinken und auf ältere und gefährdete Personen zu achten. Anwohner sollten die Warnungen des örtlichen Wetterdienstes befolgen, um die aktuellsten Hinweise zu erhalten (5).









