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Luftreinigungs-Systeme für Menschen, die an MCS leiden, müssen in der Lage sein, ein breites Spektrum von Chemikalien zu filtrieren und dürfen nicht selber Chemikalien abscheiden. IQAir hält mit seiner GC- und GCX-Serie eine Produktlinie bereit, die diese und weitere beim Auftreten von MCS wichtige Bedingungen erfüllt.
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Multiple chemische Sensibilität (MCS) ist durch verschiedene Symptome in mehreren Organsystemen gekennzeichnet (meist im neurologischen, Immun-, Atemwegs-, Haut und/oder Muskel- und Skelettbereich), die chronisch auftreten, wenn die erkrankte Person mit verschiedenen Chemikalien in Berührung kommt.
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Die Erkrankung wird üblicherweise durch eine akute oder chronische Berührung mit Toxinen ausgelöst. Die anfängliche Sensibilität weitet sich später auf viele andere Chemikalien und Reizstoffe (z.B. Pestizide, Parfüm und andere aromatisierte Produkte, Benzin, Nahrungsmittelzusätze, Teppichware, Baumaterialien, etc.) aus. An nicht-industriellen Arbeitsplätzen trägt eine Reihe häufig vorkommender Produkte und Prozesse zum Auftreten von MCS bei:
- Ausdünstungen neuer Bodenbeläge
- Gaskochherde
- Reinigungsmittel
- Farben
- Pestizide und Holzkonservierungsmittel
- Abgase
- Neue Baumaterialien und Verkleidungen
- Toxisch wirkende Chemikalien, die im künstlerischen Bereich Anwendung finden, bei der Fotografie, beim Drucken usw.
- Formaldehyd in neuen Kleidungsstücken, Büchern und anderen Produkten
- Kohle-freies Papier, Tinte, Kopierer und Toner für Laserdrucker
- Passives Rauchen
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Zu den Symptomen von MCS gehören Atemnot, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche, Gedächtnisverlust, Migräne, Übelkeit, Bauchschmerzen, chronische Müdigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Bindehautentzündung, Schleimhautreizungen, Hals- und Ohrenschmerzen oder Hauterkrankungen. Zusätzlich tritt bei MCS gelegentlich eine Überempfindlichkeit nicht nur gegenüber Gerüchen, sondern auch Geräuschen, hellem Licht, extremer Hitze oder Kälte und elektromagnetischen Feldern auf. MCS kommt bei Frauen häufiger vor als bei Männern und kann in jedem Alter auftreten, beginnt aber meist in der späten Pubertät bis zu mittlerem Alter.
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Ein wichtiger Teil der Behandlung von MCS besteht darin, Chemikalien zu meiden, die Reaktionen auslösen könnten. Personen mit MCS, denen es möglich ist, die Berührung mit Auslösern der Krankheit strikt zu vermeiden, erleben innerhalb eines Jahres häufig eine dramatische Verbesserung ihrer Gesundheit. Der Einfluss neuer und nicht getesteter Synthetikmaterialien erschwert diese Massnahme jedoch extrem.
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Die Beseitigung von Reizstoffen spielt eine bedeutende Rolle bei der Schaffung eines „Zufluchtsortes“, der relativ frei von chemischen Emissionen ist. Geeignete Luftreinigungs-Massnahmen können einen weiteren Beitrag dazu leisten, versteckte Chemikalien weiter zu reduzieren. Da Chemikalien in der Luft sowohl als Gasmoleküle als auch an Partikel gebunden vorkommen, leisten nur solche Luftreinigungs-Systeme einen sinnvollen Beitrag, die in der Lage sind, sowohl Partikel als auch gasförmige Chemikalien signifikant zu reduzieren.
Die meisten herkömmlichen Luftreiniger, die heute auf dem Markt angeboten werden, sind für Personen mit MCS nicht geeignet. Meist sind ihre Gasphasenfilter und Partikelfilter zu klein und nicht effizient genug um eine erhebliche Reduktion der Schadstoffe zu ermöglichen. Personen, die an MCS leiden, sollten Produkte meiden, die mit Kohlematten oder ähnlichen Filtern arbeiten, die nur wenig Kohle enthalten. Nur Luftreinigungs-Systeme, die mit granulierten Filtermedien arbeiten, sind in der Lage eine effiziente Filtration von gasförmige Chemikalien zu bieten. Kohle aus Kokosnußschale sollte gemieden werden, da sie bei manchen Menschen Allergien auslösen kann. Kohle allein ist nicht in der Lage, gasförmige Chemikalien zu entfernen. Aktivkohle dagegen ist in der Lage, flüchtige organische Komponenten (VOCs) zu filtrieren, nicht jedoch einige halb-flüchtige organische Komponenten (SVOCs) wie Formaldehyd oder anorganische Chemikalien wie Schwefelwasserstoff. Das höchste Filtrationsspektrum haben Luftreiniger, die sowohl granulierte Aktivkohle beinhalten als auch chemisch aktive Tonerde. Luftreiniger, die eine Kombination aus granulierter Aktivkohle und Zeolith enthalten, haben diesen Vorteil nicht. Zeolith ist von einigen Herstellern von Luftreinigern speziell für Personen mit MCS vermarktet worden, es wurde jedoch kein wissenschaftlich fundierter Nachweis erbracht, dass es Aktivkohlefiltern oder Filtermedien für Chemikalien vorzuziehen ist.
Der Gasphasefilter in einem Luftreiniger, der für Menschen mit MCS geeignet ist, sollte durch einen hocheffizienten Vorfilter geschützt werden. Damit wird vermieden, dass Partikel vorzeitig die Mikroporen des Filtermaterials verstopfen und damit die Effizienz der Gasphasefilter herabsetzen und die Lebensdauer verkürzen.
Luftreiniger können auch selber eine Quelle der chemischen Verschmutzung darstellen, was für MCS-Kranke ein ernsthaftes Problem darstellen kann. Viele Luftreiniger enthalten Dämmstoffe, Dichtungsmaterialien, Klebstoffe und Weichmacher, die Chemikalien an die Raumluft abgeben. Im Rahmen einer Untersuchung wurde gezeigt, dass es keine signifikanten Unterschiede in der Abgabemenge von Chemikalien zwischen Luftreinigern mit Metall- und Plastikgehäusen gibt. Dies hängt eventuell damit zusammen, dass die Ausdünstungen von Luftreinigern bei Zimmertemperatur von Dichtungsmaterial und Versiegelungen stammen, die sowohl in Metall-, als auch in Plastikgehäusen vorkommen. MCS-Betroffene berichten auch von Ventilatormotoren, die Chemikalien und Gerüche abgeben. Dies ist auf Lacke und Schmierstoffe zurückzuführen, die bei den Motoren Verwendung finden. Personen, die an MCS leiden, wird daher empfohlen, Luftreiniger einzusetzen, deren Motoren nicht mit Lacken behandelt wurden und bei denen sich die Ventilatorstufe vor dem Gasphasefilter befindet. Auf diese Weise kann der Gasfilter Chemikalien von Schmierstoffen etc. aufnehmen, die der Motor eventuell bei Erwärmung abgeben könnte. MCS-Kranke sollten sich auch vergewissern, dass sich nach der Ventilatorstufe und dem Gasfilter ein effizienter Nachfilter befindet, der Staubpartikel aufnimmt, die durch das Gasfiltermedium und Metallstaub aus dem Motor entstehen können. Luftreinigungssysteme, bei denen sich der Ventilator vor dem Luftauslaß befindet, sollten daher gemieden werden.
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Die IQAir GC Serie wurde speziell für die Filtration gasförmiger Chemikalien und luftgetragener Partikel entwickelt. Abhängig von der speziellen Sensibilität des MCS-Kranken sind die Systeme in vier Konfigurationen erhältlich. Jedes System ist in der Lage, ein bestimmtes Spektrum von chemischen und gasförmigen Komponenten zu filtern. In den meisten Fällen ist das Modell IQAir MultiGas GC die beste Wahl, da seine Gasfilterstufe in der Lage ist, ein breites Spektrum an gasförmigen Chemikalien zu binden und zu adsorbieren.
Zu den weiteren Eigenschaften, die für den MCS-Kranken essentiell sind, gehören:
- Es werden keine Dichtungen oder Dichtungsmassen verwendet, die Chemikalien abscheiden
- Es wird nur vollständig ausgehärtetes, erstklassiges ABS-Plastik verwendet
- Ein hocheffizienter Vorfilter schützt den Gasfilter vor der Verschmutzung durch Partikel und frühzeitiger Abnutzung.
- Die IQAir Ventilatoreinheit befindet sich vor dem Gasphasefilter und vor dem Partikelfilter. Der Ventilatormotor ist frei von Lacken.
- Nach der Gasfilterphase wird die rezirkulierte Luft noch einmal durch einen hocheffizienten Partikelfilter gereinigt.
- Die Gasfilter-Patronen können unabhängig von den anderen Filtern innerhalb des Systems gewechselt werden.
Wenn ein Projekt größere Räume umfaßt oder erhöhte Konzentrationen chemischer Belastung vorliegen, sollten mehrere IQAir GC-Geräte eingesetzt werden. Die IQAir GCX Serie ist aufgrund ihrer größeren Gasfilterphase in der Lage, höhere chemische Belastungen zu verarbeiten. In den meisten Fällen sollte der Einsatz mehrerer GC-Geräte, anstatt eines einzigen GCX-Systems bevorzugt werden, um eine optimale Verteilung der gereinigten Luft zu erzielen.
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